Gut gestärkt können Sie sich nun auf den Weg machen. Wer sich nicht so gern auf Schusters Rappen fortbewegt, kann sich auch seine Touren zu den Sehenswürdigkeiten per Auto zusammenstellen. Der Möglichkeiten gibts viele: nahe oder fernere Ziele oder Rundtouren. Rund um Bad Münstereifel, vor allem im so genannten Höhengebiet, locken über 50 Dörfer, Ortslagen und Weiler mit unverfälschter dörflicher Idylle, gemütlichen Gasthäusern und interessanten Bauten:

– Am Ziehbrunnen in Nöthen können Sie die genial einfache Methode des Wasserschöpfens ausprobieren.

– Unmittelbar hinter Bad Münstereifel in südlicher Richtung liegt Eicherscheid mit einem kleinen See und mehreren Angelteichen.

– Weiter im Höhengebiet liegt der Ort Effelsberg mit dem größten beweglichen Radioteleskop Europas und seinem Radarschirm von 100 Metern Durchmesser. Dort können Sie sich das All in Wort und Bild erklären lassen.

Falls Sie gern alte Kirchen und religiöse Stätten besichtigen, besuchen Sie die Romanische Kirche „St. Thomas” in Houverath, die Kirche „St. Helena” in Mutscheid, und die Waldkapelle des „Heiligen Antonius”, im Volksmund „Decke Tönnes“ genannt. Von der Kapelle „St. Michael” auf dem gleichnamigen Berg, der mit 588 Metern NN der höchste in der Region ist, haben Sie einen herrlichen Blick auf schmucke Eifeldörfer, satte Weiden und dichte Wälder. Im Winter bieten sich die Hänge rund um den Michelsberg ideal zum Ski- und Schlittenfahren an.

– Auch bei uns haben die Römer viele Spuren hinterlassen. Da sind unter anderem die römische Kalkbrennerei in Iversheim zu nennen und die römische Tempelanlage bei Nöthen.

– Neben allem anderen hat aber auch die Natur viel zu bieten: Im Naturschutzgebiet „Eschweiler Tal”, unmittelbar bei der Stadt gelegen, gibt es einen geologischen Lehrpfad, der auch durch ein Gebiet mit seltenen Orchideenarten führt.

– Auf dem Stockert, einem weithin sichtbaren Berg, steht ein technisches Denkmal: Der Astropeiler, das erste deutsche Radioteleskop aus dem Jahre 1956. Seit 1999 steht die Anlage unter Denkmalschutz und seit 2009 ist der Astropeiler auch für Besucher wieder geöffnet.